Die Bewahrung der Dunkelheit

 

 

„Lichtverschmutzung“ ist das Thema dieses lokalen Projektes in Bramsche. Dabei geht es zum einen um die Reduzierung der nachtfliegenden Insekten durch Straßen- oder Gebäudebeleuchtung aber auch um die schlechter werdenden Bedingungen für Amateur-Astronomen im Bereich der Stadt Bramsche.

 

 

Beide Problematiken sind in der breiten Öffentlichkeit noch nicht sehr verbreitet. Durch Lichtmessungen sollen punktuell Daten erhoben und Lösungsansätze geschaffen werden, um Tier und Mensch zu helfen. Denn zum einen verlieren unzählige Insekten in der Nacht ihr Leben, indem sie bis zur Entkräftung um unterschiedliche Lichtquellen schwirren. Zum anderen ist es im Moment „noch“ möglich mit bloßem Auge die Milchstraße am Nachthimmel über dem Stadtteil Gartenstadt zu beobachten. Ziel solle es sein, dies auch für die Zukunft möglich zu machen und gleichzeitig eine Reduzierung der nächtlichen Lichtemission zu erreichen.

 


 

Die Person hinter dem Projekt: Florian Riemer

 

 

 

Beruf: Lehrer für Mathematik und Physik

 

Jahrgang: 1982

 

Stand: Verheiratet

 

Freizeit: Astronomie

 

 

 

Florian Riemer interessierte sich schon seit seiner Kindheit für Astronomie. Im heimischen Garten verbrachte er zusammen mit der Familie viele Nächte am Teleskop. Nach dem Studium der Physik in Osnabrück kam er 2010 an das Greselius-Gymnasium Bramsche, wo er neben seinen Hauptfächern auch eine Astronomie AG leitet.

 

Sein besonderes Anliegen ist die immer größer werdende Lichtverschmutzung in unserer modernen Welt. Erstaunlicher Weise ist grade in der Bramscher Gartenstadt dieses Phänomen noch nicht so ausgeprägt. Im heimischen Garten hat er für astronomische Beobachtungen eine Sternenwarte eingerichtet und misst aktiv die Lichtstärken einzelner Lichtquellen in Bramsche.